Die A - Z Druckfibel

A

Abliegen
Abfärben der Druckfarbe auf die darüberliegenden Bogen.

Additive Farbmischung
Lichtfarbenmischung aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB). Bei dieser Farbmischung wird von der völligen Lichtlosigkeit = Schwarz ausgegangen. Die Mischung aller drei Grundfarben ergibt die Farbe Weiß.

Akzidenzen
Sammelbegriff für Drucksachen geringeren Umfangs, z.B. Privat-, Geschäfts- und Werbedrucksachen.

Andruck
Probedruck, meist auf speziellen Andruckmaschinen, zur Kontrolle der Farb- und Wiedergabequalität von Bildern.

Angeschnittene Abbildungen
Abbildungen, die bis an den Papierrand oder - z.B. bei Klebebindungen - über den Bund laufen. Die Abbildung muss dafür an den Außenkanten noch ca. 3 mm größer sein als der gewählte Ausschnitt, damit beim Beschneiden der Drucke keine Blitzkanten stehen bleiben.

Auflage
Anzahl der Exemplare einer Drucksache. Je höher die Auflage, desto billiger wird das einzelne Exemplar.

Auflösung
Anzahl der erzeugbaren und einzeln ansteuerbaren Bildpunkte je Längeneinheit. Man unterscheidet vier verschiedene Auflösungen.

  1. Auflösung beim Scannen (Maßeinheit ist ppi = points per Inch)
  2. Auflösung des Ausgabegerätes (gemessen in dpi = dots per Inch = Punkte je Inch). Laserbelichter können 3600 dpi und höher auflösen, Laserdrucker von 300 bis 800 dpi. Je höher dieser Wert, desto größer der Tonwertumfang von Abbildungen.
  3. Auflösung im Druck (Maßeinheit lpi = lines per Inch oder L/cm = Linien pro Zentimeter).
  4. Auflösung des Bildschirmes (Maßeinheit dpi). Die Monitorauflösung liegt bei 72 dpi.

Ausschießen
Anordnen der einzelnen Seitenfilme auf Montagefolien, so dass sie das Rohbogenformat ausfüllen. Nach dem Falzen der Druckbögen stehen die Seiten folgerichtig hintereinander.

Auszeichnen

  1. Hervorheben von Textteilen durch andere Schriftschnitte, Schriften, Unterstreichungen.
  2. Das Manuskript oder die Abbildung mit satz- bzw. reprotechnischen Angaben versehen.

Autorenkorrektur
Änderungen im Manuskript oder auf einem Probedruck durch den Autor des Textes.

Autotypie
Der ursprüngliche Begriff für ein Hochdruckrasterbild. Diese Bezeichnung wird heute auch für Offsetrasterbilder verwendet.

B

Bedruckstoff
Sammelbezeichnung für alle bedruckbaren Materialien, z.B. Papier, Pappe, Karton, Kunststoff- und Metallfolien, Bleche, Stoffe, Holz etc.

Belichtung
Übertragung von Bild- oder Textvorlagen auf ein mit einer lichtempfindlichen Schicht versehenes Material, z.B. auf Film, Fotopapier oder Druckplatten.

Beschnitt

  1. Teil des Druckbogens, der beim Schneiden wegfällt.
  2. Teile einer Abbildung, die über den Seitenrand hinausragen und beschnitten werden.

Beschnittmarke, Beschnittzeichen
Linien, die die Seitengrenzen markieren. Entlang Beschnittzeichen werden die einzelnen Seiten beschnitten.

Bildanschnitt
Exakt definierter, eingezeichneter Ausschnitt auf einem über einer Originalabbildung liegenden transparenten Deckblatt.

Bilderdruckpapier
Zweiseitig gestrichene Papiere mit glänzender, matter oder granulierter Oberfläche.

Black
Bezeichnung für Schwarz im Vierfarbprozess. In manchen Reprobetrieben ist auch die Bezeichnung K (Key) oder T (Tiefe) zur Benennung des Schwarzauszuges üblich.

Blaupause
Eine Art Fotokopie der fertig montierten Filme, von denen die Druckform hergestellt werden soll. Auf den Blaupausen werden fehlende oder falsch montierte Teile angezeichnet.

Blindmuster
Unbedruckte Muster von Büchern, Broschüren, Prospekten etc., die in der Regel aus dem gleichen Material wie später die Originaldrucke hergestellt werden.

Blindtext
Text ohne oder mit unwesentlichem Inhalt, mit dessen Hilfe die optische Wirkung der gewählten Schrift im Layout dargestellt wird.

Blitzkanten / Blitzer

  1. Unbedruckte Stellen, die stehen bleiben, wenn mehrere Farben nicht passgenau nebeneinander gedruckt wurden.
  2. Ränder, die bei zu geringem Beschnitt von angeschnittenen Bildern stehen bleiben.

Broschüre
Publikation von 5 bis 48 Seiten mit Papier- oder Kartonumschlag, die nicht periodisch erscheint.

Broschur
Dünnes, einfach gebundenes Buch oder Heft mit einfachem Einband aus Papier oder weichem Karton.

Buch
Nach Definition der UNESCO von 1964: "Eine nicht periodisch erscheinende Publikation mit mindestens 48 Seiten." Für den Buchbinder ist ein Buch ein in eine Buchdecke eingeschlagener Buchblock.

Buchbinderei
Fachbetrieb, der die von der Druckerei gelieferten Druckbögen weiterverarbeitet und fertigt.

Buchblock
Gefalzte Druckbögen, die geheftet oder geklebt und beschnitten sind. Der Buchblock wird mit einem Umschlag oder einer Buchdecke versehen.

C

CMYK
Abkürzung für die Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Black. Damit werden die Farben des Vierfarbprozesses bezeichnet.

Copyright
Eine mit der Jahreszahl versehene Information, die angibt, bei wem die Urheber- und Vertriebsrechte liegen.

Cyan
Die blaue Farbe im Vierfarbprozess.

D

Deckenband
Bezeichnung für das "klassische" Buch, bei dem naturgemäß der Umschlag größer ist als der Buchblock.

Decker
Ein zum Schutz über die Reinzeichnung oder Abbildung gelegtes Blatt aus Transparentpapier. Auf dem Decker werden Angaben zur Reproduktion eingezeichnet, z.B. Standangaben, Bildausschnitt, Angaben zu Farben, Größen, Retuschen etc.

Densitometer
Gerät zur Messung der fotografischen Dichte. Densitometer werden in Bildbearbeitungsprogrammen digital simuliert.

Dichte, fotografische

  1. Maß für die Lichtundurchlässigkeit von Durchsichtsvorlagen.
  2. Maß für die Lichtabsorption von Aufsichtsbildern, insbesondere Drucken.

Dichteumfang
Differenzen der hellsten und dunkelsten Partien einer Abbildung. Je größer der Dichteumfang, desto kontrastreicher ist eine Abbildung.

Digitalisierung
Eine Druckvorlage in elektronisch les- und speicherbare Einzelinformationen umsetzen.

DIN-Formate A, B, C
Gängige Größen der im internationalen Geschäfts- und Behördenbereich genutzten Papier- und Verpackungsformate.

Dispersionskleber
Kalt- und Weißleime zum Verbinden der Buchblocks bei der Klebebindung.

Druckbogen
Ungefalzter Bogen aus Papier oder Karton. Auf einen Druckbogen passen meist mehrere Seiten. Ein gefalzter Druckbogen wird als Lage bezeichnet.

Druckfarbe
Homogenes Gemisch aus einer Vielzahl von Farbpigmenten, Bindemitteln, Zusatz- und Trockenstoffen. Druckfarben werden für die verschiedenen Druckverfahren mit selektiv unterschiedlichen Zusammensetzungen und Druckeigenschaften hergestellt, z.B. besonders deckend, lichtecht, lösemittelecht, schnell oder langsamer trocknend, abriebfest und vieles anderes mehr.

Druckform
Für das jeweilige Druckverfahren nötige Trägermaterial, auf das die spezifischen Druckvorlagen übertragen werden können.

Druckkontrollstreifen
Kontroll- und Messfelder zur Steuerung und Prüfung der Druckqualität. Der Druckkontrollstreifen besteht aus Volltonfeldern, Rasterfeldern in verschiedenen Rasterweiten und aus Feinstrichfeldern und wird am Rand der Papierbögen mitgedruckt.

Drucklackieren
In einem zusätzlichen Druckdurchlauf wird das Papier statt mit Farbe mit Lack bedruckt.

Druckverarbeitung
Zur Druckverarbeitung gehören Schneiden, Falzen, Binden usw., um Drucke in ihre endgültige Form zu bringen.

Druckvorlage
Seiten einer Publikation, die sich auf die Druckform übertragen lassen.

Druckzuwachs
Vergrößerung des Rasterpunktes durch Übertragung von Rastern auf ein anderes Medium. Der auffälligste Zuwachs entsteht beim Abdruck der Druckform auf den Bedruckstoff.

DTP
Desktop Publishing. Elektronische Erstellung von Dokumenten an Arbeitsplatzrechnern, wie PC und Apple Macintosh.

Dummy
Layouts oder Ausdrucke werden zu einem Muster zusammengebastelt. Dadurch können Drucker und Buchbinder erkennen, in welcher Abfolge die Seiten stehen.

Duplexdruck

  1. Unechter Duplexdruck: 2-färbiger Druck von nur einer Druckplatte, die beim zweiten Druckgang minimal diagonal verschoben wird.
  2. Echter Duplexdruck: 2-färbiger Druck von zwei Druckplatten, die sich in Tonwerten und der Rasterwinkelung von einander unterscheiden.

Durchscheinen
Das Druckbild der Rückseite ist auf der Vorderseite sichtbar.

Durchschlagen
Die Druckfarbe durchdringt das Papier teilweise und wird auf der Rückseite sichtbar.

E

Einrichten
Vorbereiten einer Druck- oder Druckverarbeitungsmaschine für die gesamte Auflage.

F

Fadenzähler
Aufklappbare Lupe mit fünf- bis zwölffacher Vergrößerung zur Beurteilung von Bildvorlagen, Rastern, Drucken etc.

Falzmaschine
Die Maschine zur Falzung von Druckbögen.

Falzschema / Falzmuster
Die Falzreihenfolge für einen Druckbogen.

Farbkorrektur
Gewollte notwendige Veränderung der Farbwerte von Farbauszügen.

Farbprüfverfahren, Proof
Fotografisch von einem Farbsatz hergestelltes Muster zur Beurteilung der Farbwiedergabe.

Farbseparation
Von einer farbigen Vorlage werden einzelne Druckvorlagen für jede der beim Mehrfarbendruck verwendeten Farben erstellt. Für den Vierfarbdruck sind dies Cyan, Magenta, Yellow und Black.

Farbskala
Kombination von verschiedenen Druckfarben beim Mehrfarbendruck. Im Offsetdruck werden zur Zeit vorwiegend Farbkombinationen nach der Europaskala (DIN 16538) verwendet.

Flachdruck
Das Druckverfahren, bei dem druckende und nichtdruckende Teile auf der gleichen Ebene liegen.

Flexodruck
Rund/rundes Hochdruckverfahren.

Folienkaschierung
Mittels Druck und Wärme auf den Bedruckstoff aufgebrachte Kunststofffolien. Folienkaschierungen sind ein- oder beidseitig mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen möglich.

Fortdruck
Bezeichnung für den eigentlichen Auflagendruck nach dem Einrichten und Abstimmen der Druckmaschine.

Freistellen
Löschen oder Abdecken des Hintergrundes einer Abbildung. Dies kann manuell durch Wegschneiden oder Wegkratzen der Filmschicht oder elektronisch in einem Bildbearbeitungsprogramm geschehen. Freistellungen werden nicht auf der Originalvorlage vorgenommen!

G

Graukeil/Grauskala
Abgestufte Tonwerte von Weiß nach Schwarz.

Graupappe
Grobe Pappe mit einer Stärke von ca. 0,5 bis 4 mm aus Altpapier und Zellulose. Graupappe wird z.B. für die Herstellung von Buchdecken verwendet.

Greiferrand
Etwa 8 bis 15 mm breiter Rand an der breiten Seite des Druckbogens, der nicht bedruckt werden kann, da hier die Greifer ansetzen, die den Bogen durch die Druckmaschine befördern.

H

Halbtonvorlage
Bildvorlage mit Tonwerten zwischen weiß/hell und schwarz/dunkel.

HKS
Abkürzung für eine Druckfarbenpalette der Firmen Hostmann-Steinberg, K+E Druckfarben und Schmincke. HKS-Farbfächer sind für Naturoffsetpapiere (HKS N), Bilderdruckpapiere (HKS K) und Zeitungsdruckpapiere (HKS Z) mit jeweils 84 Farben erhältlich.

Hochdruck
Druckverfahren, bei dem die druckenden Teile erhöht liegen.

Hotmelts
Schmelzklebestoffe, die bei Klebebindung verwendet werden.

I

Imprimatur
Bezeichnung für die Erteilung der Druckerlaubnis (lat. imprimatur- "es werde gedruckt").

Inch
Engl. für Zoll. Ein Zoll entspricht 2,54 cm.

Irisdruck
Farbdruck, bei dem mehrere Farben im Farbkasten nebeneinander liegen, auf den Farbwalzen ineinander verlaufen und so die Druckplatte in Bahnen oder Streifen mehrfarbig einfärben.

K

Karton
Papiere mit einer Flächenmasse von ca. 150 bis 600 g/m².

Kartonagen
Bezeichnung für Verpackungen aus Karton oder Pappe.

Kaschieren
Das Aufeinanderkleben zweier oder mehrerer fertiger Flächen, z.B. Papier auf Karton, Stoff auf Pappe etc.

Kelvingrade
Maßeinheit für die Farbtemperatur. Für Durchsichtsvorlagen wird eine Lichtquelle mit 5000 K (Kelvin) eingesetzt, für Aufsichtsvorlagen mit 6500 K.

Key
Key, abgekürzt mit K bezeichnet Schwarz im Vierfarbprozess.

Kontern
Umkehrung von seitenrichtig in seitenverkehrt oder seitenverkehrt in seitenrichtig.

Kontrast
Helligkeitsgrad zwischen hellen und dunklen Bildstellen.

Korrekturzeichen
Standardisierte Zeichen zur Markierung von fehlerhaften Manuskripten oder Reproduktionen.

Kreuzbruch
Falzart, bei der abwechselnd horizontal und vertikal gefalzt wird.

L

Lage
Im Kreuzbruch gefalzter Bogen. Mehrere Lagen werden zu Buchblocks verarbeitet.

Laserdrucker
Ein Laserstrahl belichtet die Stellen auf einer beschichteten Walze, an denen das Farbpulver haftet und auf Papier übertragen werden kann. Dieser so genannte Toner wird durch Hitzeeinwirkung fixiert.

Laufrichtung
Bevorzugte Faserrichtung im Papier.

Leimung
Bestreichen der Papieroberfläche mit Leim. Das Papier wird weniger saugfähig.

Litho
Kurzbezeichnung für ein Offsetrepro.

Lumbecken
Bezeichnung für Fächerklebebindverfahren.

M

Magenta
Die rote Farbe im Vierfarbprozess.

Makulatur
Fehlerhafte oder beschädigte Drucke.

Manuskript
Textvorlage: noch nicht gesetzter Text.

Maschinenglatt
Bezeichnung für ungeglättetes Naturpapier.

Mehrfarbendruck
Druck von mehreren Farben nacheinander.

Moiré
Störendes Muster im Druckbild. Moirés entstehen, wenn zwei Raster sich überlagern, z.B. wenn bereits gerasterte Abbildungen erneut reproduziert werden.

Montage
Filme werden auf eine durchsichtige Montagefolie geklebt, die - um Standgenauigkeit zu gewährleisten - auf einer Millimeterfolie liegt. Die Montage kann jetzt auf die Druckform übertragen werden.

N

Nutzen

  1. Kleinere Papierformate, die aus einem größeren herausgeschnitten werden.
  2. Mehrere von der gleichen Vorlage angefertigte Kopiervorlagen.

O

Offsetdruck
Flachdruckverfahren.

Opazität
Bezeichnung für die Lichtundurchlässigkeit von Papier.

Ozalid-Kopie
Blaupause.

P

Papierlayout
Aus Kopien geklebter Entwurf oder Computerausdruck mit verbindlichem Stand von Bildern, Texten, Grafiken etc.

Pappe
Papiere mit einem Flächengewicht ab ca. 600 g/m².

Passer
Genauer Über- oder Nebeneinanderdruck beim Mehrfarbendruck.

Passerkreuze
Feine Fadenkreuze außerhalb der zu bedruckenden Fläche. Mit Hilfe der Passmarken können die einzelnen Farben übereinstimmend nacheinander gedruckt werden.

Perforieren
In Papier oder Karton werden kleine Löcher oder Schlitze gestanzt, um Blattteile einfach knicken und abtrennen zu können.

Planobogen
Ungefalzter Papierbogen.

Prozessfarben
Die Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (CMYK).

Punkt

  1. Punktförmige Fläche im Raster.
  2. Maßeinheit für Schriftgrößen:
    Didot-Punkt alt: 0,376 mm,
    Didot-Punkt neu: 0,375 mm,
    DTP-Point: 0,353 mm,
    Pica-Point: 0,351 mm.

Punktzuwachs
Abweichung zwischen Rastertonwert im Film und Druck. Punktzuwachs wird auch Punktverbreiterung genannt.

PUR-Kleber
Polyurethan-Klebestoff für die Klebebindung.

R

Rakel
Abstreifer. Im Tiefdruck wird damit die überschüssige Farbe abgestreift, im Siebdruck verwendet man Rakel zum Auftragen und Durchdrücken der Farbe durch das Sieb.

Raster

  1. Glas oder Kunststofffolie mit Linien, Punkten oder Flächen
  2. Die Art, wie Halbtonbilder in druckbare Flächenelemente, z.B. Punkte oder Linien, aufgelöst sind.

Rasterweite
Anzahl der Rasterpunkte bzw. Rasterlinien pro Zentimeter. Die Rasterweite wird in Linien je cm (L/cm) angegeben. Je höher der Wert, desto feiner der Raster.

Rasterwinkelung
Richtung der Linien oder Rasterpunkte eines Rasters. Einfarbige Abbildungen werden meistens mit einem Rasterwinkel von 45 Grad aufgerastert, mehrfarbige Abbildungen mit unterschiedlichen Winkeln für jede einzelne Farbe.

Rasterzähler
Transparente Folie mit verschiedenen Rastern und sich verengenden Linien, mit der die Rasterweite von Filmen und Drucken ermittelt werden kann.

Recyclingpapier
Aus entfärbtem Altpapier hergestelltes Papier.

Registerhalten
Zeilengenaue Platzierung von Vorder- und Rückseitendruck.

Reproreif & reprofähig
Qualitätskriterien für Bild- und Textvorlagen.

Retusche
Manuelle oder elektronische Korrektur einer Vorlage oder Reproduktion.

Ries
Variable Mengeneinheit für Papierbögen, meist aber 250, 500 oder 1000 Bögen.

Rohbogen
Unbeschnittener Druckbogen.

Rollendruck
Druckverfahren, bei dem Rollenpapier "endlos" bedruckt wird.

Rotationsdruck
Druckprinzip mit zylindrischer Druckform und Gegendruckzylinder.

S

S/W
Abkürzung für schwarz-weiß.

Sammelhefter
Maschine, die gefalzte Bögen ineinander steckt und rückstichheftet.

Satzfehler
Beim Satz entstandener Fehler.

Satzspiegel
Raum für die Anordnung von Text und Bild auf einer Seite.

Scanner
Gerät, das Text- und Bildinformationen elektronisch erfasst.

Schön- und Widerdruck
Vorderseitiges (Schöndruck) und rückseitiges (Widerdruck) Bedrucken eines Bogens.

Schutzumschlag
Umschlag, der lose um ein Buch herumgelegt und eingeklappt wird.

Seitenrichtig /-verkehrt

  1. Spiegelbildliche bzw. spiegelverkehrte Ansicht von Abbildungen.
  2. Angabe, auf welcher Seite sich die Filmschicht befindet.

Strichvorlage
Ein- oder mehrfarbige Vorlage ohne Tonwertabstufungen.

T

Tiefdruck
Druckverfahren, bei dem die druckenden Teile vertieft liegen.

Tintenstrahldrucker
Ausgabegerät, bei dem feine Tintentröpfchen elektrisch aufgeladen und durch ein Magnetfeld genau auf dem Papier platziert werden können.

Transparent
Durchscheinend, lichtdurchlässig.

Triplexdruck
Dreifarbiger Druck einer einfarbigen Vorlage.

Typometer
Durchsichtiges Plastiklineal zur Abmessung von Millimetern, Zentimetern und Punkten.

U

Umfang
Anzahl der Seiten einer Drucksache.

Unbuntaufbau
Der Schwarzanteil, der durch Überdrucken der Buntfarben entsteht, wird teilweise durch Schwarz ersetzt.

Überdrucken
Vorgang, um eine Farbe nicht aus der dahinterliegenden Fläche auszusparen, sondern darauf zu drucken.

Überfüllung
Überlappen der Ränder von Schriften und Flächen mit direkt anschließenden anderer Formen, um zu vermeiden, dass Blitzer entstehen.

V

Vakat
Unbedruckte Seite.

Verlauf
Kontinuierlicher Übergang von hell zu dunkel oder von einer Farbe zu einer anderen.

Vierfarbdruck
Druck von Farbsätzen mit unterschiedlichen Rasterwinkeln für jede der vier Grundfarben.

Vierfarbprozess
Separation einer farbigen Abbildung in die vier Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz.

Vollton
Mit Vollfarbe bedeckte, nicht gerasterte Stellen.

Volltondichte
Farbdichte einer Volltonfläche.

Volumen
Dicke des Papiers.

W

Werkdruck
Druck von Büchern.

Z

Zusammentragen
Aufeinanderlegen von einzelnen Lagen oder Bögen für einen Buchblock.

Zuschuss
Über die benötigte Druckbogenanzahl hinausgehende, zusätzliche Papiermenge, die zum Einrichten der Druckmaschine und bei der Druckverarbeitung gebraucht wird.